Einführung in Drupal: Dokumentenarten & Kommunikationswerkzeuge

Mai 7, 2007

Einführung

Drupal, ein unter der GNU-Lizenz (freie Software) stehendes, neudeutsch auch als „Content Management System“ (CMS) bezeichnetes, dynamisches Dokumentenverwaltungssystem für Internetseiten besitzt mit einer Vielzahl an Erweiterungsmöglichkeiten (über Module), einer schon fast restriktive anmutenden, interaktiven Benutzerverwaltung und durch die Unterstützung verschiedenster Internet-Kommunikationsmittel typische Eigenschaften einer so genannten „Web 2.0“-Anwendung – wenn auch die Bezeichnung als „E-Learning“-Anwendung etwas abgehoben wirkt – vielmehr ähnelt Drupal mit seiner hierarchischen Nutzerverwaltung einem Internet-Redaktionssystem – gespickt mit allerlei technischen Raffinessen und einer breiten Unterstützung durch die Internet-Gemeinschaft.

 

Das Drupal durchaus auch das Potenzial für prominentere und größere Projekte bietet, zeigt beispielsweise auch der Internetauftritt des „New York Observer“.

Typische Drupal-Startseite

Abb.1: Startseite von Drupal

Drupal -frisch serviert

Drupal kann entweder auf einem „sehr großen“ Rechenknecht (Server) installiert (wobei es auch so genannte „Hosting“-Anbieter gibt, die das komplette System vorinstalliert zur Verfügung stellen) werden, oder auf einem lokalen Computer (hier empfiehlt sich das auch für Einsteiger praktische PHP/MySQL/Apache-Dreigespann XAMPP) nach Gutdünken ausgetestet werden.

Aktuell ist Drupal in Version 4.7 bzw. 5.1 erschienen.

Video: Installationsprozedur von Drupal unter dem „Pseudo-Betriebssystem“ MAC OSX

Dokumentenarten

 

Dupal bietet neben einer Volltextsuche auch die Möglichkeit an, Beiträge – ähnlich wie bei so genannten „Wiki’s“ – zu versionieren. Mit Modulen lassen sich diverse Dokumentenarten wie HTML, OPML, DOC, Taxonomien, CSV-Daten u.s.w. importieren bzw. exportieren. Eine Liste mit passenden Erweiterungs-Modulen findet sich hier.

 

Kommunikationswerkzeuge

Die Liste an Kommunikations-Modulen sprengt mit 95 Einträgen den zeitlichen Rahmen dessen, was im Seminar „Elektronisches-Lernen-Technik“ abgehandelt werden kann. Eine einfache Publikations-Funktion (auch „Blog“ genannt) wird in der Drupal-Grundausstattung mitgeliefert. Prinzipiell können über das integrierte Nutzer-System beliebig viele Schreiberlinge an einem Projekt-Text arbeiten oder einzelne Beiträge veröffentlichen. Drupal lässt sich aber auch mit Chat-Funktionen, Freundeslisten (umgangssprachlich auch als „Buddy-Liste“ geläufig), Forum (das weltweit am häufigsten anzutreffende PHPBB kann ebenfalls integriert werden), Gemeinschafts-Schlagwörtern (Community Tags), Favoritenlisten, Flickr-Bildmaterial, Gästebüchern, so genannten „Organic groups“ (Nutzer können damit eigene Gruppen verwalten, was beispielsweise als Tutor-Funktion sinnvoll erscheint) et cetera erweitert werden.

 

Wichtig: Der Zeit- und mitunter hohe Testaufwand zum Einbinden externer Module in Drupal sollte dabei jedoch keineswegs unterschätzt werden.

Ergänzende Links:

 

 

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