Als kongeniales Quartett in Erscheinung von Uwe, Tim, dem arbeitswütigem Florian und meiner Gestalt haben wir unser Seminar-Konzept zu später Stunde in amüsanter (Bier)Runde abgeschlossen. Ideen gab es freilich viele, ein – meiner Ansicht nach –  schlüssiges und einfach gehaltenes Gesamtkonzept wurde schließlich nach einem aufschlussreichen, demokratischen geführten Diskurs in unserem Wiki veröffentlicht – dem keine weiteren, überflüssigen Ergänzungen oder Informationen im Blog hinzuzufügen sind!

Ich bedanke mich hiermit bei allen Seminarteilnehmer|innen und der Seminarleitung für die konstruktive Zusammenarbeit!

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Zusammen mit Tim & Uwe war es in den letzten zwei Wochen meine Aufgabe, sich mit dem Programm „Camtasia Studio“ auseinander zu setzen. Die beiden haben außerdem ein Anleitungsvideo auf der Moodle-Plattform bereitgestellt – mein Part beschränkt sich daher auf die Beschreibung Allgemeiner Informationen zur Softwarelösung.

Hinweiß:

Mein Artikel erscheint im Übrigen nicht absichtlich zu spät, denn das hat man davon, wenn man seine Daten (oder eben den „Blog“) in fremde Hände legt:

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Wozu?

Mit Camtasia Studio kann man – simpel ausgedrückt – den Computerbildschirm abfilmen und das so gewonnene Bewegtbildmaterial für Demonstrations-DVDs oder Videoanleitung aufarbeiten.

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Kostenpunkt?

Der Hersteller TechSmith bietet eine kostenfreie Testversion (aktuell: Camtasia Studio 4) für 30 Tage an, wer die Software nach dem Ablauf dieses Zeitraums noch nutzen möchte, muss für eine Einzellizenz 286,99 € pro Stück berappen – keine gerade berauschenden Aussichten für das geplagte Studentenportemonnaie also.

 

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Als kostenfreie und „Studentengeldbeutelschonende“ Alternativen, die wohlgemerkt nur zum Abfilmen des PC-Bildschirms dienen und mit den ausgefeilten Hervorhebungswerkzeuge sowie dem Bedienkomfort von Camtasia Studio nicht mithalten können, kommt etwa die Freeware Camstudio in Frage.

Was brauche ich, um Camtasia Studio nutzen zu können?

Windows

Anforderungen für Video-Aufnahme und -bearbeitung:

– Microsoft Windows 2000, XP oder neuer

– Microsoft DirectX 9 oder neuer

– 1-GHz-Prozessor (2,5 GHz empfohlen)

– 512 MB Systemarbeitsspeicher (1024 MB empfohlen)

– 60 MB verfügbarer Festplattenspeicher

– Windows-kompatible Soundkarte, Mikrofon und Lautsprecher

Anforderungen für die Video-Wiedergabe:

– Der TSCC-Codec muss installiert sein

– Microsoft Windows 95, 98, Me, NT, 2000, XP oder neuer

– 90-MHz-Prozessor

– 16 MB Systemarbeitsspeicher

Ein ausführlicher Pro-Kontra-Vergleich, aus dem auch die Systemvoraussetzungen entnommen wurden, findet sich hier. Für Alternative Betriebssystem, wie z.B. Linux steht Camtasia Studio NICHT zur Verfügung!

Die Qual der Wahl – Formatfragen!

Das Abfilmen des Bildschirms erfolgt über ein übersichtliches und intuitives Menü (Camtasia Recorder), das Bewegtbildmaterial lässt sich später im eigentlichen Hauptprogramm nachbearbeiten und in eine Vielzahl unterschiedlicher Ausgabeformate exportieren. Bei hohen Auflösungen (siehe Bild) beschwert sich zwar der Recorder, die Aufnahme mit einer (Standard)Bildschirmauflösung von 1280×1024 Pixeln funktionierte schlussendlich aber problemlos und in erstaunlich guter Qualität – vergleichbare Freeware-Lösungen müssen dabei passen.

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Je nach Einsatzzweck (Internet, DVD, CD-ROM) bieten sich unterschiedliche Ausgabemöglichkeiten an, hier einmal in einer Übersicht dargestellt:

 

 

Internet:

Flash (erste Wahl, da eines der meist verbreitesten Formate im Internet – siehe Youtube & Co)

WMV

Quicktime

RM (Realmedia)

GIF (nicht zu empfehlen bei langen und hochauflösenden Videos, da zu große Datei)

lokaler PC:

AVI

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Der Export-Assistent ist vorbildlich aufgebaut und leicht verständlich – mit wenigen Klicks kommt man dabei ans Ziel. Leider unterstützt Camtasia Studio keine Ausgabe als MPEG-Videomaterial (für DVDs), der als „DVD-kompatibel“ gelistete Eintrag erzeugt unverständlicherweise nur herkömmliche „AVIs“, die anschließend auf „DVD“ gebrannt werden können – dummerweise bleibt dann bei den meisten Standalone-DVD-Playern der Bildschirm schwarz.

Der Hersteller Techsmith bietet im Übrigen auf seinen Internetseiten eine Einführung „Erste Schritte“ sowie ein umfangreiches Handbuch an – beide jeweils im PDF-Format.

Hier ein kleines, von mir erstelltes Video (Quicktime, MOV, 10 Mbyte, 640×480 Pixel)

Brennende Einführung
 

Die ehemals von Macromedia entwickelte – und just vor einem Jahr vom amerikanischen Grafik- und Bildbearbeitungsprimus Adobe übernommene Anwendung „Fireworks“ versteht sich, was Vektorbasierende Grafik als auch Bitmaporientierte Bildbearbeitung betrifft, als echtes Allroundtalent. Verwendung findet die Software hauptsächlich im  Webdesign- und Internetbereich. Insgesamt besitzt die Zwitterfunktion aus Vektor- und Pixelgrafik aber nicht nur Vorteile – wer sich einmal beim Pixelgrafikmarkführer Adobe Photoshop eingelebt hat, wird kaum die Muse dazu finden, auf Fireworks umzusteigen.

 

Gerade für Adobe ist es eben nicht leicht, das teilweise redundante Produktportfolio des  ehemaligen und inzwischen eingegliederten Konkurrenten Macromedia – bei dem man es vermutlicherweise hauptsächlich auf das gewinnträchtige Flash-Segement abgesehen hatte – zu sichten, ohne den Kunden durch eingestellte Softwareprodukte vergraulen zu müssen: So wurde Fireworks mal eben so der „Creative Suite 3“ einverleibt, der Name „Macromedia“ taucht nicht mehr auf.

Installation

Adobe stellt eine kostenfreie Testversionen von Fireworks (genauer gesagt „Fireworks CS3“) zur Verfügung, die 30 Tage ohne Einschränkungen genutzt werden kann. Vor dem Download ist eine Registrierung (um eine „Adobe ID“ zu erwerben) notwendig, bei der Adobe leider recht neugierig dreinblickt: Neben Name und Adresse werden auch Daten wie „Position“ und „Marktsegment“ abverlangt. Der anschließende Download der 229 Mbyte großen Installationsdatei verläuft reibungslos und zügig, die darauffolgende Setup-Routine wirkt schick und aufgeräumt – allerdings müssen etwaige Browser geschlossen (siehe Bild) werden. Danach kann Fireworks unter „Alle Programme“„Adobe Fireworks CS3“ gestartet werden.

Erste Gehversuche

Nach dem Start von Fireworks begrüßt den Anwender ein aufgeräumtes Startfenster – hier können ältere Dokumente geöffnet, neue Dokumente angelegt oder ein Einführungskurs (links unten:  „Erste Schritte“, „Neue Funktionen“ und „Ressourcen“) besucht werden.


Um ein neues Dokuments zu generieren klickt man unter „Neu erstellen“ auf den Button „Fireworks Dokument (PNG)“, gibt danach Abmessungen und Leinwandfarbe an um am Ende auf der neu Erstellten „Leinwand“ mit der Arbeit beginnen zu können. Die Werkzeugfunktionen im linken Bildschirmbereich spare ich mir an dieser Stelle, da Sie bereits im „stacheligen“ Blog von Cindy vorgestellt wurden. Eine gute Wissensbasis für Einsteiger bietet im Übrigen das folgende Tutorial.

 

 

Weiterführende Links:

Einführung

Drupal, ein unter der GNU-Lizenz (freie Software) stehendes, neudeutsch auch als „Content Management System“ (CMS) bezeichnetes, dynamisches Dokumentenverwaltungssystem für Internetseiten besitzt mit einer Vielzahl an Erweiterungsmöglichkeiten (über Module), einer schon fast restriktive anmutenden, interaktiven Benutzerverwaltung und durch die Unterstützung verschiedenster Internet-Kommunikationsmittel typische Eigenschaften einer so genannten „Web 2.0“-Anwendung – wenn auch die Bezeichnung als „E-Learning“-Anwendung etwas abgehoben wirkt – vielmehr ähnelt Drupal mit seiner hierarchischen Nutzerverwaltung einem Internet-Redaktionssystem – gespickt mit allerlei technischen Raffinessen und einer breiten Unterstützung durch die Internet-Gemeinschaft.

 

Das Drupal durchaus auch das Potenzial für prominentere und größere Projekte bietet, zeigt beispielsweise auch der Internetauftritt des „New York Observer“.

Typische Drupal-Startseite

Abb.1: Startseite von Drupal

Drupal -frisch serviert

Drupal kann entweder auf einem „sehr großen“ Rechenknecht (Server) installiert (wobei es auch so genannte „Hosting“-Anbieter gibt, die das komplette System vorinstalliert zur Verfügung stellen) werden, oder auf einem lokalen Computer (hier empfiehlt sich das auch für Einsteiger praktische PHP/MySQL/Apache-Dreigespann XAMPP) nach Gutdünken ausgetestet werden.

Aktuell ist Drupal in Version 4.7 bzw. 5.1 erschienen.

Video: Installationsprozedur von Drupal unter dem „Pseudo-Betriebssystem“ MAC OSX

Dokumentenarten

 

Dupal bietet neben einer Volltextsuche auch die Möglichkeit an, Beiträge – ähnlich wie bei so genannten „Wiki’s“ – zu versionieren. Mit Modulen lassen sich diverse Dokumentenarten wie HTML, OPML, DOC, Taxonomien, CSV-Daten u.s.w. importieren bzw. exportieren. Eine Liste mit passenden Erweiterungs-Modulen findet sich hier.

 

Kommunikationswerkzeuge

Die Liste an Kommunikations-Modulen sprengt mit 95 Einträgen den zeitlichen Rahmen dessen, was im Seminar „Elektronisches-Lernen-Technik“ abgehandelt werden kann. Eine einfache Publikations-Funktion (auch „Blog“ genannt) wird in der Drupal-Grundausstattung mitgeliefert. Prinzipiell können über das integrierte Nutzer-System beliebig viele Schreiberlinge an einem Projekt-Text arbeiten oder einzelne Beiträge veröffentlichen. Drupal lässt sich aber auch mit Chat-Funktionen, Freundeslisten (umgangssprachlich auch als „Buddy-Liste“ geläufig), Forum (das weltweit am häufigsten anzutreffende PHPBB kann ebenfalls integriert werden), Gemeinschafts-Schlagwörtern (Community Tags), Favoritenlisten, Flickr-Bildmaterial, Gästebüchern, so genannten „Organic groups“ (Nutzer können damit eigene Gruppen verwalten, was beispielsweise als Tutor-Funktion sinnvoll erscheint) et cetera erweitert werden.

 

Wichtig: Der Zeit- und mitunter hohe Testaufwand zum Einbinden externer Module in Drupal sollte dabei jedoch keineswegs unterschätzt werden.

Ergänzende Links: